Besser essen: Die Menge macht´s

Besser essen Besser essen statt weniger essen.

Zuviel Essen macht dick, schon klar. Aber wie viel ist denn eigentlich zuviel? Wie viel braucht der Körper wirklich? Und was heißt eigentlich besser essen?

Eines steht jedenfalls fest – egal, ob wir abnehmen möchten, oder einfach nur so bleiben wollen, wie wir sind: zu wenig essen macht uns genauso dick wie zu viel essen! Die meisten denken, je weniger sie essen, desto eher werden sie an Gewicht verlieren. Das ist aber ein großer Irrtum und obendrein gar nicht so ungefährlich für den Körper, zumindest wenn man ihn regelmäßig mit Hungerkuren traktiert. Dass wir während einer Diät oft zu wenig essen, ist auch der Grund für den ungeliebten Jo-Jo-Effekt, der uns die mühsam abgenommenen Kilos schnell wieder zurück bringt und meistens zwei oder drei „neue“ Kilos mitbringt.

Eine zu geringe Kalorienzahl macht unseren Stoffwechsel träge, er gewöhnt sich an den Ausnahmezustand und lernt, mit weniger Essen auszukommen. Wenn wir wieder normal essen, beeilt er sich, schnell „Reserven“ für schlechtere Tage anzulegen und beschert uns biologisch sehr sinnvolle, figurtechnisch aber eher unerwünschte Fettpölsterchen. Die Devise sollte besser essen nicht weniger essen lauten. Eine gute Möglichkeit ist es, sich auf drei Mahlzeiten pro Tag zu beschränken, um dem Stoffwechsel genug Zeit zu geben, die letzte Mahlzeit zu verdauen. Besser essen ist nämlich gar nicht schwer, wenn man das System erst einmal verinnerlicht hat.

Gehen wir einmal von einem Tagesbedarf von 2000 Kalorien aus und sehen uns an, wie ein normaler Tag aussehen könnte.

Besser essen: Gesunder Start in den Tag

Das Frühstück ist bekanntlich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Deshalb sollte man dort auch nicht am falschen Ende sparen. Das richtige Frühstück liefert uns die nötige Energie, um den Tag über fit zu bleiben. Ideal ist daher ein kohlehydratreiches Frühstück wie zum Beispiel ein leckeres Müsli mit Früchten. So ein Müsli könnte zum Beispiel aus 4 EL Vollkornhaferflocken (ca. 140 kcal) einem Viertelliter fettarmer Milch (ca. 120 kcal) und einem Apfel und einer halben Banane bestehen (zusammen noch einmal etwa 80 kcal). Macht zusammen mit einem Glas Saft oder einem Kaffee mit Milch etwa 400 Kalorien fürs Frühstück und man ist lange satt! Nicht so geeignet sind süße Frühstücksflocken – die sind nämlich meistens völlig überzuckert und liefern Kalorien, dafür aber kaum Nährstoffe. Und auch, wer morgens lieber Brot isst, kann clever frühstücken: Vollkorn statt Weißmehl und schon liefert das Frühstück nicht nur „wertlose“ Kalorien, sondern auch wertvolle Nährstoffe, Ballaststoffe und Energie.

Wer vormittags trotz Powerfrühstück Hunger bekommt, gönnt sich zwischendurch am besten etwas Obst. Bei Früchten gibt es kaum Einschränkungen – besser essen, was schmeckt sollte die Devise lauten. Ein „zu viel“ ist bei Obst eher schwierig zu erreichen!

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